Geschichte

1998 wurden die "Schäfchen" durch eine Elterninitiative der TOS-Gemeinde in der Bursagasse 13 in der Tübinger Innenstadt mit zwei Betreuungszeiten in der Woche gegründet.

2003 wurden die Zeiten auf drei Tage in der Woche erweitert und als Betreute Spielgruppe der TOS-Gemeinde beim Landesjugendamt angemeldet

2004 zog die Gruppe in die städtischen Räumlichkeiten in den Schleifmühlenweg 64 ein.

2005 wurde der eigenständige Verein "Freikirchliches Kinderhaus Schäfchen e.V." gegründet. Dieser ist kein Arbeitszweig der TOS-Gemeinde, wohl aber durch die Vereinsmitglieder und  einige Mitarbeiter der Einrichtung verbunden.

Im Frühjahr dieses Jahres erweiterte sich das Angebot der Spielgruppe erst auf vier und später auf fünf Tage in der Woche und auch auf nachmittags. Am Vormittag bildete sich ein Altersgemischter Kindergarten mit 15 Kindern in einer Gruppe. Dieser bestand ein Jahr, da er von der Stadt nicht gefördert werden konnte. So reduzierte sich das Alter der Kinder im Kinderhaus auf die 0-3 Jährigen. Die Vormittagsgruppe wurde eine Kleinkindgruppe, die Nachmittagsgruppe teilte sich in zwei Spielgruppen auf, mit 2 oder 3 Betreuungstagen in der Woche.

November 2006 wurde das Kinderhaus als "Vorläufiger Träger der freien Jugendhilfe" anerkannt.

Seit dem Frühjahr 2007 wurde die Anerkennung auf drei Jahre ausgesprochen bis das Konzept vorliegt.

Seit April 2007 wurde das Kinderhaus durch städtische Zuschüsse und seit Oktober 2007 durch Landeszuschüsse gefördert.

Oktober 2008 wurden die zwei Nachmittagsgruppen wieder zu einer Nachmittagsgruppe zusammengefügt.

Frühjahr 2009 Brandschutzmaßnahmen mit Erstellung der Feuertreppe zum 1.OG und eines Brandschutzelementes im 1.OG, Sanierung des Sanitärraumes

Seit Dezember 2010 kamen neue Räume: Bewegungsraum, Malraum und Büro hinzu.

Juni 2011 Auszeichnung zum Haus der Kleinen Forscher mit Plakette und Urkunde - erste ausgezeichnete Kleinkindeinrichtung in Tübingen

September 2011 Ausbau zur Ganztageseinrichtung mit Ganztageskleinkindgruppe und Ganztageskindergarten, die Kleinkindgruppe mit Verlängerter Öffnungszeit (á 31 h) wird auf den Vormittag verlegt (Bewegungsraum und Malraum sind in den Gruppen integriert)

Januar 2012 Einführung der Musikalische Früherziehung

Juli 2012 Auszeichnung zum Haus der Kleinen Forscher mit Plakette und Urkunde des Kindergartens innerhalb eines Projektes "Forschergeist 2012"

Oktober 2012 Einführung der Intensiven Sprachförderung der Kindergartenkinder, Installation einer Spielothek für Familien im Kinderhaus, erste Auszubildende Kauffrau für Bürokommunikation in der Verwaltung

September 2013 Erweiterung der Kindergartengruppe um 5 Plätze für ein Jahr, Turnhallennutzung

Oktober 2013 Einführung des Vorschulunterrichtes mit Englischunterricht (da die intensive Kooperation in diesem Jahr mit der Aischbachschule aus Personalgründen nicht stattfinden kann)

2014 Einführung und Vernetzung von Software und Abrechnungssysthemen in der Verwaltung im Haus

September 2014 Implementierung der pädagogischen Qualitätsentwicklung der Einrichtung nach dem "Nationalen Kriterienkatalog" nach Wolfgang Tietze, Einführung von Teamfortbildungen

Erweiterung des Englischunterrichts ab 4 Jahre,

Ausbaubeginn des 2.OGs für Funktionsräume (zukünftige neue Gruppe), Mitarbeiterraum, Vorbereitungsraum, sowie weiterer Sanitärräume

September 2015 Projektbeginn "Generationsbrücke" mit den Vorschülern und der Seniorenresidenz Vincence von Paul

erste PIA-Auszubildende in der Einrichtung (Praxisintegrierte Ausbildung in Kooperation mit der Mathilde-Weber-Schule), Erarbeitung von QM-Handbüchern für das ganze Haus

Januar 2017 Anerkennung als Sprachkita, neue 50% Stelle als Sprachförderfachkraft

voraussichtlich Herbst 2017 Eröffnung einer neuen Vö-Krippe, sowie Installation von einem Bewegungsraum, einem Mitarbeiterraum, einem Vorbereitungsraum, sowie weiterer Sanitärräume, neue Fluchttreppe an der Südseite des Gebäudes und Sanierung des Gartens mit altersentsprechenden Bereichen

Das Kinderhaus entstand und lebt durch haupt- und ehrenamtliches Engagement durch Erzieher, den Träger, die Vereinsmitglieder, Handwerker, Architekten, Berater und Eltern.


Ganz herzlichen Dank an jeden, der sich in diese wundervolle Arbeit investiert hat!